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Kniegelenksspiegelung in Wien

Kniearthroskopie

Bei einer Kniearthroskopie wird das Kniegelenk über kleinste Zugänge gespiegelt und behandelt — etwa bei Meniskus- oder Kreuzbandriss, einer gereizten Schleimhautfalte oder einem Knorpelschaden.

Kniearthroskopie
Operation

Kniearthroskopie — wann sie sinnvoll ist

Viele Knieprobleme lassen sich konservativ behandeln, mit Belastungsanpassung, Physiotherapie und entzündungshemmenden Maßnahmen. Bleiben die Beschwerden trotz konsequenter Behandlung bestehen oder zeigt der Befund einen Schaden, der sich nicht von selbst erholt, kann eine Kniegelenksspiegelung (Arthroskopie) sinnvoll sein. Ob und wie operiert wird, entscheiden wir gemeinsam — unter Berücksichtigung von Alter, sportlicher Aktivität und Ihren Beschwerden.

Was bei einer Arthroskopie behandelt wird

  • Meniskusriss: sparsame Teilentfernung (Teilmeniskektomie), Meniskusnaht oder Rekonstruktion der Meniskuswurzel
  • Kreuzbandriss: Kreuzbandplastik (Ersatz) oder Refixation des eigenen Kreuzbands
  • Plica-Syndrom: Entfernung einer verdickten, gereizten Schleimhautfalte
  • Knorpelschaden: je nach Befund knochenmarkstimulierende Verfahren oder Knorpeltransplantation

Begleitende Veränderungen im Kniegelenk lassen sich im selben Eingriff mitbeurteilen.

Ablauf

  • Ort: Privatklinik Confraternität & Goldenes Kreuz, Wien
  • Zugang: minimal-invasiv über kleinste Schnitte
  • Narkose: Kreuzstich oder Vollnarkose, beides ist möglich
  • Aufenthalt: eine reine Arthroskopie ohne Kreuzbandoperation oder Meniskusnaht ist auch tagesklinisch möglich, sonst ein bis zwei Nächte stationär
  • Dauer des Eingriffs: je nach Aufwand zwischen 15 Minuten und 1,5 Stunden

Nachbehandlung

Die Nachbehandlung richtet sich nach dem, was im Gelenk gemacht wurde:

  • Teilentfernung des Meniskus: schmerzadaptierte Vollbelastung nach 24 Stunden, Stützkrücken für 12–14 Tage, Thromboseprophylaxe für 2 Wochen, Nahtentfernung nach 12–14 Tagen
  • Meniskusnaht oder Wurzelrekonstruktion: Beugung mittels Orthese auf 60 bzw. 90 Grad begrenzt und reduzierte Belastung in den ersten 4–6 Wochen
  • Plicaresektion: frühfunktionell, Stützkrücken nach Bedarf für einige Tage

Die Nachbehandlungsschemata zum Mitnehmen finden Sie unter Downloads.

Häufige Fragen

Muss ein Meniskusriss immer operiert werden?
Nein. Viele Meniskusschäden lassen sich konservativ behandeln. Eine Arthroskopie kommt in Frage, wenn die Beschwerden trotz konsequenter konservativer Behandlung bestehen bleiben oder der Befund einen Eingriff nahelegt.

Wie lange dauert die Nachbehandlung?
Nach einer Teilentfernung des Meniskus sind Sie mit Stützkrücken etwa zwei Wochen unterwegs. Nach einer Meniskusnaht ist das Knie 4–6 Wochen eingeschränkt belastbar.

Wann kann ich wieder arbeiten?
Nach einer Teilentfernung des Meniskus meist nach 7–10 Tagen, nach anderen Eingriffen nach rund zwei Wochen. Das hängt auch von Ihrer Tätigkeit ab: Nach einer Meniskusnaht muss das Knie manchmal entlastet werden.

Was erstattet die Krankenkasse?
Als Wahlarzt stelle ich eine Honorarnote aus, ein Teil wird von Ihrer Krankenkasse rückerstattet. Mehr dazu unter Wahlarzt.

Diese Informationen geben einen Überblick und ersetzen kein persönliches ärztliches Gespräch. Das individuelle Vorgehen sowie alle Alternativen bespreche ich gerne mit Ihnen in der Ordination.

Termin

Sie haben Fragen zu einer Kniearthroskopie?

Vereinbaren Sie Ihren Termin in der Ordination mio in Wien Ober St. Veit — für ein ausführliches, persönliches Gespräch.